Samstag, 26. November 2011

Latein 9. Klasse

Claudius- ein Hofnarr?
Aulus sagt: „ Augustus hat die Grenze des römischen Reiches befestigt und hat uns Frieden gegeben. Er aber hat die Stadt mit neuen Gebäuden geschmückt. Er hat die alten Tempel und die Wohnungen der Armen erneuert, er hat riesige Thermen gebaut. Nun ist jedenfalls jener tot. Tiberius aber ist der führende Mann, ein Mann mit großer Tapferkeit und höchster Begabung. Später wird Germanicus Tiberius folgen, ein junger Mann mit großer Tapferkeit.“
Servius: „Germanicus sorgt sich mit einzigartiger Tapferkeit um die gemeinschaftlichen, militärischen und bürgerlichen Pflichten, so wie es die Aufgabe der adligen Bürger ist, sich um das öffentliche Wohl zu kümmern. Aber Germanicus ist Claudius Bruder. Dieser ist ein Mensch, der gut gebildet ist, aber er konnte nicht regieren.
Aulus: „Claudius wird niemals ein berühmter Mann sein, ihr unsterblichen Götter!- was für einen Enkel haben die Götter jenem adligen Stamm gegeben. Oft ist er nach der Speise eingeschlafen und andere Gäste bewerfen ihn mit Oliven- oder Dattelkernen. Claudius ist ein schrecklicher Mensch. Außerdem freut er sich immer außerhalb  der Speisen sich in verschiedener Art und Weise den Wein zu verbieten. Das Stottern und das Zittern mit dem Kopf entehren ihn. So ist es. Die Brüder sind sich nicht ähnlich. Germanicus übertrifft Claudius um vieles. Viele Jahre später wird Germanicus Kaiser sein, aber Claudius wird mit Beleidigung beladen, niemals befehlen werden.

Latein 9. Klasse

Arminius: Held oder Verräter
Arminius erat filius Segimeri, principis gentis Cheruscorum. Qui Romanis obsides dare debuit et Arminium filium Romam misit. Postea Arminius etiam miles Romanus fuit. Civitate Romana donatus tamen patriam suam amabat.
In Germania autem hostis periculosus Romanorum fuit. Post cladem Romanorum Gloria et auctoritas Arminii auctae sunt. Sed nonnulli principes Germanorum Arminium regnum appetere putabant. Itaque eum necare in animo habebant. Denique Arminius bello non victus dolo propinquorum necatus est. A Germanis liberator Germaniae appellabatur, a Romanis proditor.

 Deutsch
Arminius war der Sohn des Segimerus, dem Anführer des Stammes der Cheruscer. Dieser musste den Römern Geiseln geben und schickte Arminius, seinen Sohn, nach Rom. Später ist Arminius auch römischer Soldat geworden. Obwohl man ihm das röm Bürgerrecht schenkte, liebte er sein Vaterland. Aber in Germanien war er immer noch der gefährliche Feind der Römer gewesen. Nach einer Niederlage der Römer ist der Ruhm und das Ansehen von Arminius gestiegen.

Donnerstag, 24. November 2011

Latein 9. Klasse

Das Attentat auf Caligula


Caligula, der Tyrann, ist von unglaublicher Grausamkeit gewesen. Oft hat er starke Bürger und berühmte Senatoren mit gewaltiger Brutalität gequält. Er hat befohlen, dass die Senatoren im Amphitheater töten, er verletzte die Tribunen der Prätorianer- Kohorte und die Frauen nobler Bürger durch Beleidigungen. Deshalb fassten 2 Tribunen der Prätorianer- Kohorte, Männer von einzigartiger Tapferkeit, den Entschluss bei den palatinischen Spielen im Amphitheater den Tyrann zu töten, in dem ein dunkles, unterirdisches Gewölbe war. Denn alle, die denken aus dem Amphitheater herauszugehen, gehen durch dieses unterirdische Gewölbe hinüber. Dort haben Krieger, die von Hass entzündet gewesen sind, dem Tyrann einen Hinterhalt bereitet. Am 24. Januar fast zur 9. Stunde haben sie Caligula angegriffen und mit 30 Hieben getötet. Nach dem Mord des Tyrann, hat Claudius, Onkel väterlicherseits Caligulas, 13 Jahre lang regiert.